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Produktrückrufe: Käse mit Kennzeichnungsfehler, Sildenafil in Ginsengdrink und Schokolade

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⚠️ Schafskäse Mediterran / Ziegenkäse mit Rotwein: Rückruf wegen Kennzeichnungsfehler bei Allergenen

Das Unternehmen Alimentias, SL aus El Puerto de Santa Marìa (Spanien) ruft die Produkte Santa Marta Schafskäse Mediterran und Don Juan Ziegenkäse mit Rotwein (je 150 Gramm) zurück. Grund ist ein Kennzeichnungsfehler: Einige Einheiten des Schafskäse Mediterran wurden als Ziegenkäse mit Rotwein und umgekehrt etikettiert. Schafskäse Mediterran enthält die Allergene MILCH und EIER und daraus gewonnene Erzeugnisse; Ziegenkäse mit Rotwein enthält die Allergene MILCH und SULFITE. Betroffen sind die Chargen Santa Marta Schafskäse Mediterran (Chargennummer 4602364) und Don Juan Ziegenkäse mit Rotwein (Chargennummer 4602363), jeweils mit Mindesthaltbarkeitsdatum 09.10.2026. Betroffene Bundesländer: Baden-Württemberg und Bayern.

Personen mit Ei-Allergie bzw. Sulfit-Allergie sollten den Rückruf beachten und das Produkt nicht konsumieren. Die betroffenen Produkte können in der erworbenen Filiale zurückgegeben werden; der Kaufpreis wird erstattet.

Weitere Informationen auf lebensmittelwarnung.de

⚠️ Drill Ginseng Drink: Nicht deklariertes verschreibungspflichtiges Arzneimittel Sildenafil

Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (MLV) warnt vor dem Produkt Drill Ginseng Drink (150 Milliliter). Das Produkt enthält das nicht deklarierte verschreibungspflichtige Arzneimittel Sildenafil. Hersteller: Mer Ilac Sanayi Ticaret Limited Sirketi, Büyükcekmece Istanbul. Chargennummer und Mindesthaltbarkeitsdatum sind nicht bekannt. Die Vertriebswege sind nicht bekannt; es wird von einem bundesweiten Vertrieb ausgegangen. Betroffene Bundesländer: alle 16 Bundesländer (bundesweit).

Bei Sildenafil handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen, das weder zur Herstellung von noch zur Verwendung in Lebensmitteln zugelassen ist. Aufgrund von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nebenwirkungen ist Sildenafil nur unter ärztlicher Aufsicht einzunehmen. Mögliche Nebenwirkungen sind unter anderem: Hypotonie, Tachykardie, Angina pectoris, Gesichtsrötung, Kopfschmerzen, nasale Obstruktion, Rhinitis, Magenbeschwerden, Wahrnehmungsstörungen, Herabsetzung des Reaktionsvermögens, Dauererektion (Priapismus), Sehstörungen (z. B. verschwommenes Sehen, Photophobie, Chromopsie bzw. Zyanopsie) durch Hemmung der retinalen PDE-6 sowie nichtarteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (nAION). Die Verbraucherinformation erfolgt durch das MLV, da weder Vertriebswege noch weitere Inverkehrbringer im Bundesgebiet bekannt sind.

Weitere Informationen auf lebensmittelwarnung.de

⚠️ Drill Chocolate: Nicht deklariertes verschreibungspflichtiges Arzneimittel Sildenafil

Das Ministerium für Landwirtschaft und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen (MLV) warnt vor dem Produkt Drill Chocolate (24 Gramm, EAN-Code: 8699004700447). Das Produkt enthält das nicht deklarierte verschreibungspflichtige Arzneimittel Sildenafil. Hersteller: Türkei, Code-Nr. TR-34-K-226898. Chargennummer und Mindesthaltbarkeitsdatum sind nicht bekannt. Die Vertriebswege sind nicht bekannt; es wird von einem bundesweiten Vertrieb ausgegangen. Betroffene Bundesländer: alle 16 Bundesländer (bundesweit).

Bei Sildenafil handelt es sich um ein verschreibungspflichtiges Arzneimittel zur Behandlung von Erektionsstörungen, das weder zur Herstellung von noch zur Verwendung in Lebensmitteln zugelassen ist. Aufgrund von Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten oder Nebenwirkungen ist Sildenafil nur unter ärztlicher Aufsicht einzunehmen. Mögliche Nebenwirkungen sind unter anderem: Hypotonie, Tachykardie, Angina pectoris, Gesichtsrötung, Kopfschmerzen, nasale Obstruktion, Rhinitis, Magenbeschwerden, Wahrnehmungsstörungen, Herabsetzung des Reaktionsvermögens, Dauererektion (Priapismus), Sehstörungen (z. B. verschwommenes Sehen, Photophobie, Chromopsie bzw. Zyanopsie) durch Hemmung der retinalen PDE-6 sowie nichtarteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (nAION). Die Verbraucherinformation erfolgt durch das MLV, da weder Vertriebswege noch weitere Inverkehrbringer im Bundesgebiet bekannt sind.

Weitere Informationen auf lebensmittelwarnung.de

Quelle: Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL)

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